Billigpreise Boomen!!

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#94819 Melsanka
Hallo zusammen

Ich hab mich mal wieder durch den Inserate Jungel geschwungen und mit bedauern Feststellen müssen wie viele Frauen mit absoluten Billigpreisen arbeiten!!

50.- 15 min
80.- 30 min
1h 150.- und alle Extras inkl!!Was soll das eigentlich???

Diese Inserate sind nichtmal eine Seltenheit und auf jeder Seite verfügbar!!Finde das Furchbar und es zeigt ja nur wie schlecht das Geschäft bei vielen läuft!!!
Mich als Kunde würden solche Angebote mehr abschrecken wie Geil machen sorry!!

Was sagen die Herren hier dazu??

Antworten 120 NEU > ALT

#98248 olaf_bwc
Antwort auf Beitrag 98245
Da hat sich einer viel Mühe gemacht, seine verklärte Sicht der Dinge zu schreiben.

Japan, das wundervolle Land, in der die Yakuza die Prostitution kontrolliert und die Preise hoch hält! So super!

Amerika, das verlogene Land, in dem Prostitution verboten ist und es trotzdem alle machen? Alle - nein, nicht alle, aber die, die es machen, sind gemäss dem schreibenden super bekannt, Stars, gesellschaftlich gar nicht geächtet und haben ein supi-dupi Leben.

Und auch bei uns, in der schönen Schweiz, sollte eine Prostituierte doch mindestens 600 Fr.- pro Stunde verdienen. Wäre dem so, würde die Nachbarin, die Studentin und das Grosi willig ihre Beine breit machen und alle wären glücklich. Natürlich würden bei solchen Preisen automatisch der Menschenhandel und die Zwangsprostitution verschwinden weil.....wo viel Geld zu holen ist, da sind nur ehrliche Menschen am Werke.
#98247 Mistero
Antwort auf Beitrag 98242
Selten so was konstruktives gelesen.

Also ich mein damit den Beitrag von nrrse.
#98245 Butch
Antwort auf Beitrag 98242
Selten so einen Scheiss gelesen.
#98242 nrrse
Ich bin auch der Meinung, dass Sex in der Schweiz zu günstig ist. Aber der Grund, wieso es so günstig ist, ist der Käufer, der entsprechende Marktsignale sendet. Wenn auf anderen Foren schon Negativkommentare kommen, weil jemand mal 200–300 CHF für eine halbe Stunde bezahlt hat, dann zeigt das die generelle Einstellung vieler Freier eigentlich erstaunlich gut.

Verglichen zu unserem Einkommen ist Sexarbeit in der Schweiz extrem billig. Man kriegt an jeder Ecke 30 min für 100 CHF. In Deutschland gibt es bei deutlich tieferen Einkommen ähnliche Preise (und natürlich noch viel billigere Ausreisser, weil sie zu einem weniger absoluten Grad eine ähnliche Einstellung haben wie wir). Das ist erstmal nicht unbedingt schlimm, möge man meinen. Ich glaube aber, dass sich das darauf auswirkt, was für ein Markt hier überhaupt entstehen kann.

Erstens haben wir in der Schweiz gefühlt einen sehr hohen Anteil an Frauen, bei denen ich ernsthafte Zweifel habe, wie freiwillig und selbstbestimmt sie arbeiten. Viele kommen aus einkommensschwachen Ländern. Das heißt natürlich nicht automatisch, dass sie gezwungen werden. Aber wenn der Schweizer Markt hauptsächlich Preise bietet, die für eine Schweizerin völlig uninteressant sind und aufgrund des Einkommensgefälles für jemanden aus einem sehr armen Land trotzdem viel Geld darstellen, dann ist es auch nicht überraschend, welche Art von Angebot man damit hauptsächlich anzieht.

Zweitens lohnt es sich schon seit Jahrzehnten kaum noch für lokale Frauen, diese Arbeit zu machen, was ich persönlich schade finde. Selbst der Anteil aus den direkten Nachbarländern geht gefühlt deutlich zurück. Warum soll eine Deutsche oder Österreicherin extra in die Schweiz kommen, wenn sie hier kaum mehr verlangen kann als bei sich zu Hause?

Japan als Beispiel, einfach weil es ein Land ist, in dem ich P4P relativ gut kenne: Das durchschnittliche Einkommen ist dort deutlich niedriger als in der Schweiz (25'000 CHF), Sex kostet aber teilweise ungefähr gleich viel wie bei uns. Und entsprechend existiert dort zumindest in den Segmenten, die ich kenne, ein ganz anderer Markt: lokale Frauen aus allen möglichen Ecken und mit allen möglichen Hintergründen, dazu Konsistenz, Identität, Wiedererkennungswert und ein vernünftiger Auftritt. WGs mit 100'000+ Social-Media Follower und einem Namen.

Natürlich liegt das nicht nur am Preis. Japan hat eine komplett andere Kultur, Regulierung und Industrie rund um das Thema. Aber ich glaube schon, dass es einen Unterschied macht, ob eine Stunde Sexarbeit finanziell ungefähr den Gegenwert von ein paar Stunden normaler Arbeit oder von fast einem Arbeitstag darstellt.

Hier kriegt man hingegen ständig Fake-Inserate, Frauen, die keine Ahnung haben, was irgendein Schreiber vorher mit dem Kunden abgemacht hat, und teilweise Frauen, die so fertig aussehen, dass man sich ernsthaft fragt, unter welchen Bedingungen sie überhaupt arbeiten. Ob da im konkreten Fall Zwang dahintersteckt, kann ich natürlich nicht wissen. Aber bei manchen Situationen habe ich zumindest keinerlei Lust, herauszufinden, wie freiwillig das alles wirklich ist.

Ich finde die Situation einfach schade, wenn man schaut, was qualitativ in anderen Ländern möglich ist und hier irgendwie nicht. Ich würde mir wünschen, dass Sex in der Schweiz eher zwei- bis dreimal so viel kostet wie heute – oder zumindest, dass es einen viel größeren Markt in dieser Preisklasse gäbe. Dann wären wir eher auf dem Niveau bestimmter Segmente in den USA.

Und schaut euch an, was in den USA in diesen Segmenten möglich ist: Touren von Microcelebrities, aktiven Pornodarstellerinnen und attraktive Frauen aus aller Welt, eigener Auftritt, Reputation, vernünftige Kommunikation, Abmachungen werden eingehalten und der Service wirkt nicht wie etwas, das die Person möglichst schnell hinter sich bringen möchte. Wie sehr ich mir die kalifornischen K-Orgs doch in der Schweiz wünschen würde. K-Orgs: Eine top-Koreanerin in ihren 20ern/30ern für etwa 500 CHF / Stunde. 

Das Geld dazu hätten wir. Aber irgendwie hat ein großer Teil der Kundschaft entschieden, dass Sex ausgerechnet eines der wenigen Dinge in der Schweiz sein soll, bei denen man deutsche Discountpreise erwartet. Und sobald jemand 400 oder 500 CHF verlangt, wird diskutiert, als hätte sie gerade den Mindestpreis für einen gebrauchten Golf aufgerufen.

Ich persönlich leiste meinen kleinen Teil dazu: Random Frauen auf X-Date und co. buche ich praktisch nie. Ich buche Frauen, wenn sie vernünftige Preise verlangen und in irgendeiner Form eine eigene Präsenz haben. Sei es internationale Touren, Social Media, eigene Website ect. Ich rede nicht von irgendwelchem High-End-Gedöns mit Champagner und fünfstelligem Overnight. Aber ich nehme sehr gerne 400–500 CHF für eine Stunde mit einer freundlichen, gutaussehenden Frau in die Hand, mit der ich mich auch normal unterhalten kann und bei der ich einigermassen weiss, was ich bekomme. Dann gehe ich halt entsprechend weniger oft.

Und nein, höhere Preise würden natürlich nicht automatisch Ausbeutung verschwinden lassen. Wenn eine Agentur oder ein Zuhälter das Geld kassiert, bringt es der Frau herzlich wenig, ob der Kunde 100 oder 500 CHF bezahlt. Mir geht es eher darum, welche Art von Markt wir als Kunden mit unserer Zahlungsbereitschaft überhaupt ermöglichen.

Wir akzeptieren in der Schweiz bei Wohnungen, Restaurants, Handwerkern, Coiffeuren und praktisch allem anderen Schweizer Preise, weil hier nun mal Schweizer Löhne bezahlt werden müssen. Nur beim Sex scheint die Erwartung zu sein, dass 100 CHF völlig ausreichen müssen.

Ich frage mich wirklich, wieso wir ausgerechnet bei Sexarbeit keine Schweizer Qualität zu Schweizer Preisen haben möchten.

War übrigens nicht immer so. Vor langer Zeit war Sex hier viel teurer, entsprechend war die Auswahl auch spannender, weil es sich gelohnt hat, hier her zu kommen.
#98241 Tantramasseurin
Antwort auf Beitrag 98215
Geschenke

In einem Interview sagte eine Ex-Prostituierte, dass sie früher 5-9 Freier pro Tag bedienen musste. Sie machte es nicht gerne, brauchte aber das Geld, weil sie glaub keine Ausbildung hatte. Wenn da jeder mit einer Schachtel Pralinen daher kommen würde, was sollte sie damit machen? Vielleicht 1x an Weihnachten, aber ansonsten würde ich lieber bisschen mehr Geld geben als "Trinkgeld" wenn Mann zufrieden war, dann kann sich das WG nämlich das damit kaufen, was ihr wirklich gefällt oder sie spart für Ferien oder was auch immer. Bekommt ein WG ein Geschenk, muss sie sich bedanken und so tun als fände sie es super, aber bei der 100sten Sektflasche die sich dann im Nebenzimmer stapelt... verdreht sie wenn er gegangen ist sicher die Augen. 
Am besten das WG fragen, was würde Dir eine Freude bereiten um es ihr, falls es ein 2.x gäbe, dann zu schenken. 

Warum schenkt ein Mann einer Frau, die er noch nie getroffen im Vorfeld schon was? In der Hoffnung, dass sie sich dann mehr Mühe beim Sex gibt oder mehr macht als auf ihrer Serviceliste aufgeführt ist?

T.Masseurin
#98226 OmD-66
Antwort auf Beitrag 98223
Brutto, lieber Freund,- brutto¨!
Nach Abzug aller Unkosten, wie Zimmer, Arbeitsmaterial, Klamotten um schick aus zu sehen, evtl. Tests, Essen, den Schluck Schnaps den ekligen Gummigeschmack abspülen, etc.pp.

Also, eine Kollegin von mir (EX-WG), arbeitet wieder als Gärtnerin,- "Verdiene ig glich viel und muss mir nüt die Scheiche in Buch stoh und mich dann f..... lah, von jedem Dubbel wo daherchummt und auch noch feilsche wott..."

Noch Fragen¨? Ab und zu geht sie noch für Feriengeld, oder so, etwas anschaffen. Privat, selbständig, und dann kommt sie tatsächlich auf einen Stundensatz von 200 Stutz.

Liebe Grüsse
#98223 Butch
Antwort auf Beitrag 94819
Also 50 für 15 min  ergiebt ein stundenlohn von 200. Transen wollen 200 für 30 min. Ergiebt ein stundenlohn von 400
Ist es euch zuwenig dann geht doch arbeiten als Putzfrau , dann habt ihr sicher ein stundenlohn von 600 +
#98215 Antonio82
Antwort auf Beitrag 95320
Die Frauen die in den Bordellen und Laufhäuser arbeiten, sind auch normal Menschen bzw Frauen und freuen sich über Geschenke 🎁 😃👍
#98214 Antonio82
Antwort auf Beitrag 95718
Dann kann man gleich sagen "Freie Fahrt" für die Zuhälter/innen, weil das skandinavische Modell ist nur augenwischerei, lieber etwas Kontrolle als gar nichts, sonst verschiebt sich alles ins Illegale ‼️‼️
#98213 Antonio82
Antwort auf Beitrag 94819
Da bin ich aber echt gespannt wo hast du solche Preise gesehen❓‼️😀
#95718 Gast
Antwort auf Beitrag 94819
eigentlich müsste bezahlter sex ganz verboten werden wie in vielen nordischen ländern. vor allem, wenn man bedenkt, dass schätzungsweise 99% der frauen unehrlich arbeiten, geld im voraus einkassieren und dann total unmotiviert vor sich hin migränen und fast nie das einhalten, was in ihren inseraten drin steht. keine qualitätskontrolle whatsoever. ein mittel wäre z.b., die kundenanzahl pro tag auf 2-3 einzuschränken. provisionen müssten auch auf 10-20% gecappt werden.
#95549 Stormy
Antwort auf Beitrag 95534
In ZH findest du sowas nicht.aber schau mal in der Ostschweiz, da sind solche Preise tatsächlich häufiger.
Glaube in Basel auch.
#95535 spektrum28
Antwort auf Beitrag 95534
Nach dem Motto "Geiz ist geil" brechen alle Dämme in Sachen Menschenwürde. Traurig!
#95534 klausb
Antwort auf Beitrag 94819
Wo findest du solche Preise? Habe ich noch nie gesehen, vermutlich bin ich auf den falschen Seiten. Sind die Inserate seriös? Hat schon mal eine dieser Frauen besucht?
#95320 hirni
Hab mich dann übrigens zu einer Zwischenlösung entschieden. Ich besuchte die Dame etwas länger und brachte ihr noch ein kleines Geschenk (worüber sie sich freute) mit.
#95251 Game-Boy
Antwort auf Beitrag 95122
Wusste ich doch, dass Dir meine romantische Ader gefällt, Julia…😄

Eigentlich wollte ich Dir das Gedicht ja persönlich widmen…aber ehrlich gesagt hatte ich etwas Angst vor Deinem Heiratsantrag!
#95190 allan
Antwort auf Beitrag 95173
Auf X gibt es duztende komische Angebote mit steamkarte bezahlen etc. weiss aber nicht was das ist, vielleicht bin ich auch zu alt dafür?

Das ist fast garantiert betrügerisch, vermutlich wirst du dann aufgefordert den Code im Voraus zu liefern, und anschliessend existiert die Frau nicht.
#95173 benson
Auf X gibt es duztende komische Angebote mit steamkarte bezahlen etc. weiss aber nicht was das ist, vielleicht bin ich auch zu alt dafür?
#95129 Julia45mitStil
Antwort auf Beitrag 95123
Wertvolle Körperpflege Produkte, Pralinen, Sekt (mit od ohne Alk?), Blumen, ev Dessous? Toys? usw
freut bestimmt jede Frau! 🥰
#95123 GuidoG
Antwort auf Beitrag 95122
Ein grosszügiges Trinkgeld kannst du auf jeden Fall geben.

Auf keine Fall in der genannten Form, würde ich meinen. Trinkgelder haben von mir aus gesehen auch immer eine herablassende Komponente.

Ein Geschenk, dass man vorbereitet mit bringt .. im mitgebrachten Couvert ein Nötli mehr als vereinbart, ist aber vieleicht keine schlechte Idee. 

Aber am Schluss noch ein Nötli bei einer Schweizer Frau ??? na ja ??

Wenn sie aber eine heissblütige, Herz-Latina ist, die dir stolz Fotos von ihren Kindern oder ihren Enkeln, die irgendwo in Portugal oder Spanien auf sie warten zeigt, während ihr noch zusammen einen Espresso schlürft, dann kann man ja sie als Trägerin für ein kleines Geschenk an die Tochter, Sohn oder eben Enkel mit auf den Weg geben? 

Ein Trinkgeld im wahrsten Sinne vielleicht für das Gläschen Prosescco oder den feinen Espresso den sie dir angboten hat .. aber dann RICHTIG .. nicht 3 Franken.. gelll !!

Bei Stamm-Ladies weiss man ja dann HOFFENTLICH, mit was man ihr eine Freude bereiten kann, weil sei einem bereits einmal ein schönes Erlebnis bereitet hat und sie ein wenig besser kennt.

Das kann eine bestimmte Weinsorte oder auch ein Parfum sein, eine luxuriöse Hautcreme.. 
Guck doch im Duschraum kurz was da rum steht... und dann kann man ja im Bettchen beim 'Nachklingen' immer noch einweben .. "Kann es sein, dass du nach Hauschka Regeneration Tagescreme duftest?"
Wen sie begeistert nickt, weisst du Bescheid.. wenn sie entrüstet findet, so billiges Zeugs komme ihr nicht auf die Haut, dann bist du fast so weit wie zuvor, für deinen nächsten Besuch bei ihr. 
(Aber nur fast, denn nun weisst du zumindest, dass sie schwindelt. Entweder ist sie nicht alleine in der Wohung arbeitend oder sie möchte etwas teureres als eine 50 CHF Tube als Mitbringung, Falls  du es wieder bei ihr schön haben willst ..)
#95122 Julia45mitStil
Antwort auf Beitrag 95111
Das ist so schön, dass du Erich Fried reinbringst! 🥰
Das verbessert mein "Game-Boy Bild" um einiges! 😄😉


PS Nochmal zu Hirni s Frage betreffend seiner "Lieblingsdirne" helfen wollen: Ein grosszügiges Trinkgeld kannst du auf jeden Fall geben.
Und mach dir keine Sorgen, als "Liebeskasper" angesehen zu werden. Wenn sie eine Frau mit Herz ist, hat sie dich schon lang ins ❤️ geschlossen und freut sich über deine Geste.
#95120 SmartLover
Antwort auf Beitrag 95119
Echt jetzt ? Aus welcher wissenschaftlich anerkannten Studie leitest Du das ab ? 🤔
Und, ist "multiple" und "sich wiederholende Satzzeichen" nicht auch eine Wiederholung oder schon fast ein Pleonasmus ? 🤔🤣
#95119 knight
Antwort auf Beitrag 94819
Ah ja und noch was. Multiple sich wiederholende Satzzeichen zeugen nicht wirklich von hoher Intelligenz. 🙂
#95118 knight
Antwort auf Beitrag 94819
Das Wort, das Sie suchen, ist "Dschungel". Es bezeichnet einen dichten, undurchdringlichen Wald in den Tropen oder einen ähnlichen Ort, der als verworren und unübersichtlich empfunden wird.
#95117 hirni
Antwort auf Beitrag 94819
Naja, das Ganze mit dem Luxusauto scheint nicht immer zu stimmen:

https://www.watson.ch/schweiz/basel-landschaft/621278827-versteigerter-lamborghini-geht-fuer-57-000-franken-weg

Ganz klar unter Marktwert (wenn dies auch selten der Fall sein wird....
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