Antwort auf Beitrag 98559
Ich glaube auch, dass gerade die ganz jungen Mädels zunächst einmal sehr gefragt sind. Wenn irgendwo eine neue 20-Jährige auftaucht, wird sie natürlich sofort beäugt, angegeiert und von neugierigen Männern besucht. Neu und jung zieht eben erst einmal Aufmerksamkeit auf sich. 😉
Aber jetzt kommt für mich der entscheidende Punkt: Wie viele dieser Männer kommen tatsächlich ein zweites, drittes oder zehntes Mal wieder?
Denn von der anfänglichen Neugier allein kann man langfristig keine erfolgreiche Existenz aufbauen.
Nehmen wir beispielsweise eine junge Frau aus Rumänien, die neu in die Schweiz kommt und von Club zu Club oder von Stadt zu Stadt zieht. Die kann vielleicht zwei- oder dreimal auf Tour gehen und vom Neuheitsbonus profitieren. Aber irgendwann kennen die Männer sie. Und dann? Dann reicht es eben nicht mehr, einfach nur jung und neu zu sein. Dann muss auch das Gesamtpaket stimmen.
Eine Frau mit 30, 35 oder 40 hingegen kann möglicherweise zehn Jahre am selben Ort arbeiten, sich eine treue Stammkundschaft aufbauen und Monat für Monat sehr gutes Geld verdienen. Und das ganz ohne ständig den Standort wechseln oder sich als das neueste Gesicht präsentieren zu müssen.
Ich behaupte nicht, dass junge Frauen keine Stammkunden haben können. Natürlich können sie das. Aber ich glaube, dass Neugier und kurzfristige Nachfrage oft mit langfristigem wirtschaftlichem Erfolg verwechselt werden.
Am Ende zählt doch nicht, wie viele Männer einmal vorbeischauen, sondern wie viele zufrieden sind und wiederkommen.
Jung sein bringt vielleicht den ersten Termin. Den zweiten muss man sich verdienen. 😉