Wenn mit einer Drohung reagiert wird (und das noch nachträglich), kannst Du eigentlich immer davon ausgehen dass Dich jemand unter Druck setzen und abzocken will. Wären es legitime Sorgen, sähe der Ton anders aus.

Mir ist über die Jahre ein geplatztes Kondom zweimal vorgekommen. Beim ersten war es meines Erachtens ein Fehler der Frau, da sie nicht ausreichend feucht war und trotzdem kein Gleitgel genommen hat -> zuviel Reibung. Die anschliessende Situation war sachlich, wir haben uns beide über die letzten Tests ausgetauscht und sie mich informiert dass dank Pille keine Sorge betreffend Schwangerschaft bestehe.

Beim zweiten Mal war es ohne ersichtlichen Grund passiert. Sie fragte, ob ich unterbunden sei, und als ich das verneinte meinte sie OK, sie werde sich eine Pille danach besorgen. Sie wollte nicht einmal die Kosten dafür ersetzt bekommen. Im Gegensatz zum Vorposter sehe ich nicht nur die Frau in der Pflicht betreffend Verhütung. Wenn glaubwürdig rüberkommt dass eine Pille danach benötigt wird, würde ich mich auf Nachfrage daran beteiligen.