Ich wage mal die These, dass kaum eine Frau, auch wenn sehr viele es noch so betonen, Sexarbeit als ihre Berufung oder gar als ihre Leidenschaft tun.

Es gibt viele andere Tätigkeiten die nicht so doll sind und einige gar sehr strapaziös und oben drauf auch schlecht entlöhnt werden. - ja klar... aber..

Die Sexarbeit ist sehr offensichtlich für einig ein passabler Kompromiss um über die Runden zu kommen. Für einige aber ein klares Desaster. Sie werden nach Strich und Faden hereingelegt, ausgebeutet und zum Schluss auch noch im Stich gelassen.

Ein Aspekt kann in der ganzen Betrachtung vielleicht ergänzend einleuchten: 'Es gibt einigen Personen eine gewisse unternehmerische Freiheit. Besonders wenn es gelingt eine Nische zu belegen oder sonst über etwas zu verfügen, was wirtschaftlich passables Modell ermöglicht.

Nur frage ich mich, wenn eine Frau oder auch ein Mann über solche unternehmerische und planerische Fähigkeiten verfügt, das nicht auch sonst, on the long run, zu einer tollen und stabilen Wirtschaftlichkeit führen würde.

Unter dem Motto: "Bin ich genug gewieft um eine Bank um ein paar Millionen zu erleichtern, kann ich das Geld auch Kraft meiner Fähigkeiten und Arbeit legal verdienen."

Zurück zu den Frauen, die eben wohl zu der umfangreicheren Gruppe gehören.
Die 90T-Köfferli Sexarbeiterinnen, die nicht wissen wo sie sind, wie ihnen geschieht und vor allem was ihr(e) 'WohltäterIn' alles an Akrobatik und so, für wie viel Geld in die Werbung schreibt.
Auf jeden Fall selten eine gesunde Work/Live/Ernährung/Smoke, Drink/Bewegung/Medi- und Substanzen-Balance.

Wollen wir als Freier solch eine Art von Unternehmertum weiterhin unterstützen?
Wir die nur noch Bio und ohne Diesel unterwegs sind, wenn es um Sexarbeiterinnen geht, bleiben wir recht grosszügig, was ihre Umstände bedeuten ?.. nur beim $$ da rechnen wir dann schon eher genau..