Das Schweden Modell, die diversen Berichte in SRF und die relativ unbeholfenen Versuche denen zu helfen, die durchaus Schutz und Anerkennung erhalten sollten, scheinen mir mehrere wichtige Aspekte zu übersehen oder bewusst auszublenden.
Es gibt neben dem schon fast romantisch, klassischen Strassenstrich hunderte von Varianten wie Erotik und Sex in mehr oder weniger offener Bezahl-Form angeboten, stattfinden kann.
Statt das Eine oder Andere zu 'verbieten', zu kriminalisieren, gibt es in einer liberalen und freiheitlichen Gesellschaft nur einen Weg der die Situation von Anbietenden und ihren 'Kunden' auf ein würdiges Niveau zu bringen.
Anerkennung, statt Ausgrenzung. Rechtliche Grundlagen die maximalen und idealen Schutz beider Seiten darstellen. Keine unnötigen, unerwünschte und herabwürdigende Prozeduren von Behörden und z.T. auch Hilfsorganisationen.
Es braucht dann auch keine dieser geldbegierten und schon sehr peinlichen, überteuerten Portale und Lokalitäten mehr.
Erotische Begegnungen, ich weiss ich wiederhole mich, können von einer einfachen Kuschelstunde bis zu Hardcore-Session, für kaum Geld bis zu Unsummen, von Spazierbegleitung bis zur Beeinträchtigten-Care, so viele Varianten umfassen, dass ich gespannt bin, wie ein Modell mit Verboten, den Begriff 'Prostitution' nur schon mal definieren will...