Bei älteren Europäern beliebtAngeles City auf den Philippinen ist das Billig-Paradies für Sextouristen
«Hier bist du König, egal wie alt und dumm du ausschaust»
Die philippinische Stadt Angeles City ist beliebt bei Sextouristen mit kleinem Budget. Und bei jungen Philippinerinnen, die der Armut entfliehen wollen.
«Welche willst du?» Die Kellnerin beugt sich vor, Musik verschlingt ihre Worte. Aus den Boxen dröhnt «Never Say Never» von Justin Bieber – Teenie-Schwarm meiner Generation. Und jener der 15 Frauen, die auf der Bühne in der Mitte der Bar tanzen. Stöckelschuhe, Netzstrümpfe, Unterwäsche.
«Frauen haben wir genug»
«Die zweite von links», sage ich.
Rose reisst die Augen auf, als die Kellnerin sie antippt. Sie kichert, dreht sich zu den anderen um, dann stöckelt sie von der Bühne. Rose bestellt einen Cocktail. Auf meine Rechnung. Für ein paar Minuten gehört sie mir – so funktioniert das hier.
So sieht es in einer Sex-Bar in Angeles City aus (Blick)
Eine Sex-Bar in Angeles City auf den Philippinen.
Ein Kommentar dazu: Bei jedem Konzert von Duna Lipa wir mehr haut gezeigt, was ist hier das Problem. Wie die Frau aus dem Niederdorf die sich über die Männer beschwert, doch in der Zeit als sie im Business tätig war, und flott Kohle gemacht hat, war alles gut auch die Männer. ?
Angeles City auf den Philippinen gilt seit Jahren als Hotspot des Sextourismus. Zu seinen Stammgästen zählen viele Schweizer. «Senioren, die jeden Winter kommen. Junge rücken kaum nach», sagte er.
In den Clubs und Bars im «Billig-Paradies für Sextouristen», wie Angeles City auch genannt wird, arbeiten Frauen aus ärmeren Verhältnissen im Sexgeschäft. Mit Tanz und (sexuellen) Dienstleistungen verdienen sie Geld für sich und ihre Familien. Die Branche profitiert stark vom internationalen Tourismus. In den Clubs und Bars im «Billig-Paradies für Sextouristen», wie Angeles City auch genannt wird, arbeiten Frauen aus ärmeren Verhältnissen im Sexgeschäft.